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Europawissen, Hintergrundinfos und Neuigkeiten

Was bewegt Europa? Lesen Sie sich ein in die wichtigsten Themen der EU - ob gerichtliche Beschlüsse, EU-politische Neuigkeiten oder Einblicke in die europäische Gesellschaft.

EU-News vom 10.04.2026

Unser EU-Nachrichtenbriefing vom 10. April 2026 informiert über eine neues Arbeitsprogramm zur Förderung der europäischen und ukrainischen Verteidigungsindustrie, Bemühungen der EU zur Sicherstelllung der Ölversorgung bei Energiestörungen im Nahen Osten sowie angekündigte Maßnahmen der EU zur Anpassung des EU-Emissionshandelssystems.

Parlamentswahl 2026 in Ungarn

Der EU-Mitgliedstaat Ungarn wählt am Sonntag, den 12.04.2026 ein neues Parlament. Umfragen sehen die Opposition vor der Partei des aktuellen ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán. Der Ausgang der Wahl könnte Auswirkungen vor allem auf die zukünftige (Außen-)Politik der Europäischen Union haben. Die wichtigsten Informationen finden Sie hier.

Industriepolitik zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klimaschutz und strategischer Autonomie

Die Europäische Union richtet ihre Wirtschaftspolitik neu aus: Angesichts globaler Krisen, geopolitischer Spannungen und wachsender Konkurrenz rückt industrielle Wettbewerbsfähigkeit zunehmend ins Zentrum strategischer Entscheidungen. Mit dem geplanten Industrial Accelerator Act will die Europäische Kommission Investitionen beschleunigen, Schlüsselindustrien stärken und Europas wirtschaftliche Resilienz ausbauen. Der Beitrag von Yahya Agourram, Rechtsreferendar am Info-Point Europa,  beleuchtet Hintergründe, Ziele und Kontroversen dieser industriepolitischen Neuausrichtung. 

EU und Australien schließen Handelsabkommen

Die Europäische Union und Australien haben sich nach mehrjährigen Verhandlungen auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Mehr zu Inhalt, Hintergründen und strategischer Bedeutung des Abkommens erfahren Sie hier.

EuGH: Kirchenaustritt allein ist kein Kündigungsgrund

Der europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass eine katholische Einrichtung einer Mitarbeiterin nicht ohne Weiteres aus dem alleinigen Grund ihres Austritts aus der katholischen Kirche kündigen kann. Eine solche Kündigung setzt unter anderem voraus, dass die Anforderung, nicht aus dieser Kirche auszutreten, unter Berücksichtigung der Art der Tätigkeit und in Anbetracht des Ethos dieser Einrichtung wesentlich, rechtmäßig und gerechtfertigt ist.

Unser EU-Nachrichtenbriefing vom 27. März 2026

Unser EU-Nachrichtenbriefing vom 27. März 2026 informiert über aktuelle Rückholaktionen europäischer Bürger:innen aus dem Nahen Osten, Maßnahmen gegen steigende Energiepreise, Milliardenhilfen aus dem Aufbauprogramm NextGenerationEU, vereinfachte Förderregeln für klimafreundlichen Verkehr sowie geplante Erleichterungen für Start-ups in der EU.

EuGH unterstreicht den Schutz journalistischer Vielfalt

Der EuGH hat am 26. Februar 2026 entschieden, dass der vollständige Entzug der Sendelizenz für den unabhängigen Radiosender "Klubradio" nicht mit dem Unionsrecht vereinbar war.

EU-News vom 13. März 2026

Unser EU-Nachrichtenbriefing vom 13. März 2026 informiert über ein mögliches Referendum zu EU-Beitritt Island, ein Abkommen zwischen EU und der Schweiz sowie die EU-Strategie für die industrielle Seeschifffahrt und eine Hafenstrategie. 

Industrial Accelerator Act: Buy European?

Die Europäische Kommission plant mit dem Industrial Accelerator Act (IAA) eine Verordnung, mit dem die europäische Industrie gezielt gestärkt werden soll. Was genau das bewirken soll, erfahren Sie hier.

EuGH hat eine der größten Kartellstrafen der EU-Geschichte bestätigt

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat eine der größten Kartellstrafen der EU-Geschichte bestätigt.

Unser EU-Nachrichtenbriefing vom 27. Februar 2026

Unser EU-Nachrichtenbriefing vom 27. Februar 2026 informiert über das Asylpaket des Europäischen Parlamentes, die Klimaziele der EU sowie über das Gutachten des EuGH zur Freigabe von Fördergelder in Milliardenhöhe an Ungarn.

Fluggesellschaften müssen bei Flu­g­aus­fall auch Pro­vi­sion erstatten

Der europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Fluggesellschaften bei einer Buchung über ein Online-Portal (z. B. Opodo), nicht nur den Ticketpreis, sondern grundsätzlich auch die anfallende Vermittlungsgebühr zurückzahlen müssen, wenn der Flug gestrichen wird. Das gilt selbst dann, wenn die Fluggesellschaft die genaue Höhe dieser Gebühr nicht kennt.