26. Mai 2026 (mehrtägig)
Die Ausstellung „Die Baltische Universität im Exil“ würdigt ein bisher wenig beachtetes Kapitel der Hamburger Geschichte und erinnert an die engen Verbindungslinien, die unsere Stadt seit Jahrhunderten mit dem Baltikum unterhält.
Im Zweiten Weltkrieg flüchteten viele Balten über die Ostsee und fanden in Hamburg ein neues Leben. Die Gründung der „Baltischen Universität im Exil“ 1945 in Hamburg war ein Zeichen der Hoffnung und des Neuanfangs für viele Esten, Letten und Litauer, die durch Krieg und Vertreibung – infolge deutscher und sowjetischer Politik – ihre Heimat verloren hatten und in die Hansestadt gekommen waren.
Die „Baltische Universität im Exil“ mit Sitz in Hamburg und später Pinneberg wurde zu einem Ort des wissenschaftlichen Dialogs und der Verständigung, an dem Menschen aus unterschiedlichen Nationen gemeinsam an einer friedlichen Zukunft arbeiteten. Die „Baltische Universität im Exil“ war zugleich für die Bewahrung und Weiterentwicklung der baltischen Kulturen von großer Bedeutung.
Die Ausstellung wurde von HamburgAmbassador Rolf Achilles, Chicago, konzipiert und wird vom 26. Mai bis 25. Juni 2026 in der Rathausdiele zu sehen sein.
| Reihe: | Europawochen 2026 |
| Datum: | 26.05.2026 - 25.06.2026 |
| Beginn: | 00:00 |
| Ende: | 00:00 |
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| Ort: |
Hamburger Rathaus
Rathausmarkt 1 20095 Hamburg |