Tschechische EU-Ratspräsidentschaft

Beginn der sechsmonatigen Amtszeit der Tschechischen Republik

Seit dem 1. Juli 2022 hat die Tschechische Republik ihre Amtszeit an der Spitze des Rats der Europäischen Union  begonnen. Das Land, das seit 18 Jahren EU-Mitglied ist, hatte diese Funktion bislang erst einmal im Jahr 2009 inne. Unter dem Motto „Aufgabe Europa: umdenken, umbauen, repowern“ steht weit oben auf der Prioritätenliste des vorsitzenden Staates, die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöste Migrationskrise, die Notwendigkeit, sich von Russlands fossilen Brennstoffen zu entfernen und der Kampf gegen Desinformation sowie demokratische Werte.


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Die EU-Ratspräsidentschaft der Tschechischen Republik fällt aufgrund Russlands Angriffskriegs gegen die Ukraine in eine unruhige Zeit, in welcher insbesondere die Vermittlungsfähigkeiten Prags auf die Probe gestellt werden, da neben des Ziels den Krieg als auch die aufkommende Inflation in der EU einzudämmen weiterhin  wichtige innen-, umwelt- und sozialpolitische Ziele vorangetrieben werden müssen. 

Nach Tschechien wird im ersten Halbjahr 2023 das Land Schweden den Vorsitz des EU-Rates übernehmen. Frankreich, Tschechien und Schweden bilden eine sogenannte Trio-Ratspräsidentschaft.

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