Unsere EU-News beschäftigen sich mit dem ersten eigenständigen digitalen Handelsabkommen der EU, der Kritik der Kommission an TikTok und mit den Krebspräventionsmaßnahmen der EU.
Zum 1. Februar 2026 ist das digitale Handelsabkommen (DTA) zwischen der EU und Singapur in Kraft getreten. Es ist das erste eigenständige digitale Handelsabkommen der EU. Es schafft klare Regeln für sicheren, papierlosen und grenzüberschreitenden digitalen Handel und stärkt den Schutz von Verbrauchern sowie die Rechtssicherheit für Unternehmen. Damit positionieren sich EU und Singapur als globale Vorreiter einer offenen, fairen und menschenzentrierten Digitalpolitik.
Die EU-Kommission hat vorläufig festgestellt, dass TikToks süchtig machendes Design gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen könnte. Dazu gehören etwa endloses Scrollen, automatische Wiedergabe, Push-Benachrichtigungen und stark personalisierte Empfehlungen. Untersuchungen zeigen, dass TikTok Risiken für das körperliche und geistige Wohlbefinden, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, nicht ausreichend bewertet oder gemindert hat. Die Kommission verlangt daher Änderungen am Grunddesign der Plattform; TikTok darf nun zu den vorläufigen Feststellungen Stellung nehmen.
Zum Weltkrebstag am 4. Februar hat die Europäische Kommission den Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung aktualisiert. Der Kodex enthält wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zur Krebsprävention, etwa zu Vorsorgeuntersuchungen, Lebensstil und Impfungen. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger besser über vermeidbare Risikofaktoren zu informieren und die Krebsprävention europaweit zu stärken. Die Initiative ist Teil des Europäischen Plans gegen Krebs.