Nachgefragt

Schüler:innen im Gespräch über Europa und Diplomatie

07.10.2026

Wie sieht der Alltag einer Generalkonsulin aus? Was bedeutet Europa für junge Menschen – und welche Möglichkeiten bietet die EU? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich am 6. Oktober 2026 rund 20 Schüler:innen der 9. Klasse der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg.

Europa im Alltag

Zum Auftakt ging es um die Europäische Union und ihre Institutionen. Gemeinsam wurde erkundet, welche Aufgaben die EU hat und welche Vorteile europäische Zusammenarbeit im Alltag bringt. Dabei ging es auch um die Frage, was die Schüler:innen selbst spontan mit Europa verbinden. Begriffe wie Demokratie, offene Grenzen, Gemeinschaft, verschiedene Kulturen, EU und NATO fanden sich in der gemeinsam erstellten Wortwolke wieder. Auch ganz konkrete Errungenschaften wie das Roaming ohne zusätzliche Gebühren innerhalb der EU wurden thematisiert. Für die Jugendlichen gehört dies längst zum Alltag und gerade deshalb lohnt sich der Blick darauf, welche europäischen Entscheidungen und Entwicklungen dahinterstehen.

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Einblicke in die Diplomatie

Anschließend gab Lorène Lemor, französische Generalkonsulin in Hamburg, persönliche Einblicke in ihren Berufsalltag, ihren Werdegang und die Arbeit des französischen Generalkonsulats. In der offenen Fragerunde zeigten die Schüler:innen großes Interesse. Neben aktuellen politischen Themen stellten sie vor allem auch persönliche Fragen zu Motivation, Interessen und dem beruflichen Weg der Generalkonsulin. Ein Teil des Gesprächs fand auf Französisch statt. 

Europa und Frankreich im Gespräch

Zum Abschluss ging es um die Zukunftspläne der Schüler:innen. Sie berichteten von ganz unterschiedlichen Wünschen für die spätere Berufswahl: darunter Berufe wie Pilot, Juristin oder Psychologin. Einige Schüler:innen können sich außerdem vorstellen, später im Ausland zu studieren und zu arbeiten. Die Generalkonsulin betonte, welche Vorteile gute Französischkenntnisse für Studium, Beruf und internationale Erfahrungen bieten. Einige Schüler:innen planen sogar im kommenden Schuljahr das DELF-Zertifikat zu erwerben.

Ein besonderer Dank gilt der engagierten Fachleitung Französisch der Heinrich-Hertz-Schule, die diesen Austausch ermöglicht hat, sowie Generalkonsulin Lorène Lemor, die sich die Zeit für die Begegnung und die vielen Fragen der Schüler:innen genommen hat. Der Besuch zeigt, wie persönliche Begegnungen Politik nahbarer machen und den deutsch-französischen Austausch lebendig halten.